KRIMIS
Paper Doll Passion
Autorin

AUTORIN - diese Bezeichnung verwende ich fast unter Vorbehalt, so einen großen Respekt empfinde ich vor diesem Beruf und diesem Titel.

Mal ehrlich: von mir wurden erst drei Kurzgeschichten veröffentlicht!

Doch zum Glück und zu meiner großen Erleichterung ist der Begriff nicht geschützt und ich will endlich in eine Schublade!

Nein, ehrlich, erschrecken Sie nicht! Ich mag eigentlich auch keine Schubladen, aber ich brauche endlich eine Berufsbezeichnung.

Autorin, jo, das ist es - kurz, knapp und beeindruckend!

Über 40 Jahre wurstel ich nun schon mit meinem Lebenslauf herum und bin ständig in Erklärungsnot, wer, was und warum ich eigentlich bin. Wenn ich jemals einen Meister gemacht habe, dann in dem Handwerk der Widerspüchlichkeiten. Und irgendwann ist mir aufgefallen, wenn mein Lebenslauf für irgendetwas in der Welt taugt, dann ist es für die Kurzbiografie einer Schriftstellerin, schließlich habe ich schon geputzt, verkauft, habe in diversen pädagogischen Bereichen gearbeitet und - man höre und staune! - ich war schon Direktorin eines Papierpuppenmuseums. Jepp! Allerdings war ich nie als Barfrau tätig, hm?  Und ich habe im Augenblick keine Katzen. Kann ich da eine wahrhafte Krimiautorin sein? Ähm..., und ich mag es eigentlich auch nicht so blutig und brutal. Ohje, wie konnte ich da bloß bei den MÖRDERISCHEN SCHWESTERN landen?

Immerhin habe ich schon drei Geschichten geschrieben, in denen am Ende immer gestorben wird:

 

Fußballfieber

in der Anthologie: Frankfurter Morde

 

Hrsg. Anina Stecay. 220 S., TB; 12,80 €.

ISBN 978-3939540-32-8

Wellhöfer Verlag, Mannheim, 2009.

 

 

Die Kornblumenfrau

in der Anthologie: Wie werde ich Witwe?

Hrsg. Simone Jöst und Mechthild Zimmermann. TB; 14,95 €.

ISBN 978-3-941970-01-4

ViaTerra Verlag, Aarbergen 2009

 

Rheingau Rhapsodie

in der Anthologie: Tod in dunkler Nacht

Hrsg. Nicolai Lennartz. TB; 11,00 €.

ISBN 978-3-935136-34-1

Brücken Verlag, Wiesbaden, 2010.

 

 Und dann ist da noch das Problem mit den Photos! Von meinen Kolleginnen und Kollegen gibt es oft so beeindruckende Aufnahmen. Irgendwie sehen sie alle immer mindestens gut aus, meistens sogar intelligent, interessant oder sogar ... geheimnisvoll.

Überhaupt ihr Mut, sich dem Objektiv zu stellen! Ich hatte schon ernsthaft überlegt, mir ein Pseudonym zuzulegen, dann würde auch niemand Photos vermissen und danach fragen. Seufz.

 

Sehen Sie! Das kommt dabei heraus. Nix Geheimnisvolles. Ich sehe aus wie eine Puppenmutti und das ist die allerletzte Schublade, in die ich will. Bei dem Begriff sträuben sich mir die Nackenhaare und deswegen gibt es jetzt auch diese Homepage. Aber immherhin ...  ich besitze die Rechte an diesem Photo und ich sehe mir nicht nur ähnlich, ich mag dieses Bild sogar. Außerdem ist es eine gute Überleitung zur nächsten Seite, denn ich bin ja in einer Mission unterwegs. (Nein, ich bin nicht im Auftrag des Herrn unterwegs. Trage ich etwa eine dunkle Sonnenbrille, einen dunklen Anzug mit Hut und singe?)

 

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